München · Stadtbezirk 22

Weiterbildung in Aubing-Lochhausen-Langwied — wo mit Freiham ein ganzer Stadtteil entsteht

Der flächengrößte Bezirk Münchens mit der geringsten Dichte bekommt einen neuen Stadtteil: Freiham, 350 Hektar, über 25.000 Einwohner und fast 15.000 Arbeitsplätze. 8.500 Menschen leben schon dort — die Betriebe kommen ab 2026.

Aubing, Lochhausen und Langwied wurden 1942 eingemeindet und sind bis heute der ländlichste Teil der Stadt: 34 Quadratkilometer, 1.700 Einwohner je Quadratkilometer, weite Felder, die Aubinger Lohe, der Langwieder See. Rund 63.000 Menschen wohnen hier, viele in Altaubing und Neuaubing, und der Bezirk ist über sechs S-Bahn-Halte und die A 99 mit dem Aubinger Tunnel angebunden.

Was den Bezirk in den nächsten Jahren verändert, liegt im Südwesten: Freiham. Auf 350 Hektar entsteht ein Stadtteil für über 25.000 Menschen mit fast 15.000 Arbeitsplätzen — mit Bildungscampus, 9.000 Wohnungen in Freiham-Nord und einem Gewerbegebiet in Freiham-Süd, dessen Bebauungsplan im Februar 2025 gebilligt wurde.

Einwohner
63.207
Fläche
34,1 km²
Stand
31.12.2025, Statistisches Amt München

Freiham: 15.000 Arbeitsplätze, die es noch nicht gibt

Das Gewerbegebiet Freiham-Süd umfasst rund 50 Hektar; dort sollen etwa 7.500 bis 8.000 Arbeitsplätze für Handwerk, Logistik und IT entstehen, der Start ist für 2026 vorgesehen. Ein Bürocampus im Norden mit 600 Arbeitsplätzen für Dienstleister ist für 2028 bis 2030 geplant. Rund 8.500 Menschen leben bereits in Freiham; der Bildungscampus mit Schulen aller Art ist in Betrieb.

Im übrigen Bezirk ist die Wirtschaft kleinteilig: Handwerk und Handel in Altaubing und Neuaubing, Gewerbe entlang der Bahn, Landwirtschaft in Lochhausen und Langwied — und die Brauerei Paulaner, die aus der Au nach Langwied gezogen ist. Für die Menschen hier heißt Freiham vor allem: Arbeitsplätze in Fahrradnähe, die es bisher nur auf der anderen Seite der Stadt gab.

  • Flächengrößter Bezirk (34 Quadratkilometer) mit der geringsten Bevölkerungsdichte Münchens
  • Freiham: 350 Hektar, über 25.000 Einwohner und fast 15.000 Arbeitsplätze geplant, 8.500 Menschen leben schon dort
  • Sechs S-Bahn-Halte an vier Linien, A 99 mit dem Aubinger Tunnel — Bayerns längstem Autobahntunnel

Weiterbildung, bevor die Betriebe kommen

Handwerk, Logistik und IT — das sind die Branchen, für die Freiham-Süd gebaut wird, und die Qualifikationen dafür lassen sich jetzt aufbauen, bevor die Betriebe einziehen: Der Kurier-, Boten- und Auslieferungshelfer für die Logistik, der KI-Manager Grundlehrgang für Verwaltung und Planung in Handwerk und Dienstleistung, Cloud Computing mit KI-Integration für die IT-Betriebe.

Für die Läden, Praxen und Gastronomie, die 25.000 neue Einwohner brauchen, entscheidet die digitale Sichtbarkeit von Anfang an: Wer in Freiham neu einzieht, hat keine Gewohnheiten, sondern ein Smartphone. Digital Marketing und E-Commerce mit KI ist der Baustein für Betriebe, die diese Kundschaft gewinnen wollen — aus Aubing, Neuaubing und dem Umland.

Für Beschäftigte in Handwerk, Handel und Landwirtschaft

Die Betriebe in Aubing, Lochhausen und Langwied sind klein: Handwerker, Händler, landwirtschaftliche Betriebe, Dienstleister mit wenigen Beschäftigten. Für sie übernimmt die Agentur für Arbeit nach § 82 SGB III die Lehrgangskosten zu 100 Prozent und zahlt einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt; Betriebe mit 50 bis 499 Beschäftigten erhalten die Hälfte, größere ein Viertel.

Wer mit Freiham wachsen will, sollte die Förderung jetzt nutzen — solange die Beschäftigten Zeit haben, bevor die Nachfrage kommt. Wir prüfen die Voraussetzungen, stellen Angebot und Antrag zusammen und legen die Kurszeiten um Saison und Öffnungszeiten; ab zwei Teilnehmenden als Sammelantrag.

Für Arbeitsuchende in Aubing, Lochhausen und Langwied

Mit der S-Bahn von Aubing, Neuaubing oder Freiham bis Hauptbahnhof und weiter mit der U 3 oder U 6 zum Goetheplatz ist die Agentur für Arbeit München an der Kapuzinerstraße 26 in rund 35 Minuten erreichbar — der weiteste Weg in der Stadt, aber einer, den man nur einmal fährt: Die Kurse selbst laufen online.

Der Bildungsgutschein übernimmt die vollen Kurskosten, das Arbeitslosengeld läuft weiter. Und in kaum einem Bezirk ist die Aussicht so konkret: In Freiham-Süd entstehen ab 2026 tausende Arbeitsplätze in Handwerk, Logistik und IT — für Bewerber mit der passenden Qualifikation. Wir sagen Ihnen vor dem Termin ehrlich, welcher Kurs das für Sie ist.

Wettbewerb um einen Stadtteil, der noch keine Gewohnheiten hat

Ein neuer Stadtteil ist ein offener Markt: 25.000 Menschen, die ihren Bäcker, ihren Handwerker, ihre Praxis und ihr Restaurant noch nicht gewählt haben — und die auf dem Smartphone wählen werden. Die Betriebe aus Aubing und Neuaubing, die dort gefunden werden und schnell liefern, gewinnen diese Kundschaft; die anderen sehen zu, wie Ketten und Plattformen sie übernehmen.

Für die Beschäftigten im Bezirk ist Freiham die seltene Gelegenheit, dass die Arbeit zu ihnen kommt statt umgekehrt — wenn die Qualifikation da ist, bevor die Stellen ausgeschrieben werden. Seit Februar 2025 verlangt Artikel 4 der EU-KI-Verordnung ohnehin von jedem Betrieb, die KI-Kompetenz seines Personals sicherzustellen; eine geförderte, zertifizierte Weiterbildung ist der Nachweis.

Passende Kurse für Aubing-Lochhausen-Langwied

Fragen aus Aubing-Lochhausen-Langwied

Ich wohne in Neuaubing und suche Arbeit. Lohnt es sich, auf Freiham zu warten?

Nicht warten — vorbereiten. Die Stellen in Handwerk, Logistik und IT werden ausgeschrieben, sobald die Betriebe ab 2026 einziehen, und dann zählt, wer die Qualifikation schon hat. Mit Bildungsgutschein kostet Sie der Kurs nichts; wir prüfen im Erstgespräch, welcher passt.

Unser Handwerksbetrieb in Aubing will in Freiham Kunden gewinnen. Womit anfangen?

Mit Sichtbarkeit und Abläufen: Digital Marketing mit KI für die Kundschaft, die online sucht, und der KI-Manager Grundlehrgang für Angebote, Termine und Abrechnung. Bei unter 50 Beschäftigten übernimmt die Agentur für Arbeit die Lehrgangskosten vollständig plus Zuschuss zum Arbeitsentgelt.

Die Agentur ist von Lochhausen weit weg. Muss ich öfter hin?

Nein — einmal zum Beratungsgespräch an der Kapuzinerstraße, rund 35 Minuten mit S-Bahn und U-Bahn. Alles andere, vom Erstgespräch bis zum Kurs, läuft am Telefon, per Nachricht oder online über Zoom.

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Quellen

Über Bildungsgutschein und Förderung nach §82 SGB III entscheidet die zuständige Agentur für Arbeit im Einzelfall; es besteht kein Rechtsanspruch. Durchführender AZAV-zertifizierter Bildungsträger: TSA Weiterbildung & Bildungsakademie GmbH. Stand der Angaben: 02.09.2026.

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